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Entsorgungsbetriebe stark belastet

Die vom Bundesrat vorgeschriebenen Pandemievorschriften können durch die hohen Besucherzahlen in den Entsorgungszentren nicht eingehalten werden. Die Entsorgungsbetriebe appellieren an die Bevölkerung, diese nur in dringenden Fällen aufzusuchen.

Seit der Bundesrat die ausserordentliche Lage erklärt hat, sind die Besucherzahlen in den Entsorgungszentren der Huber Industrieabfälle GmbH, der Muldenzentrale Oberthurgau sowie der Regionalen Aufnahmezentren (RAZ) auf Rekordwerte gestiegen. Die Zeit zuhause nutzen die Thurgauerinnen und Thurgauer, um aufzuräumen und zu entsorgen. Die regionalen Entsorgungszentren in Weinfelden, Frauenfeld, Hefenhofen und Kreuzlingen können unter diesem grossen Besucherandrang die Pandemievorschriften – und insbesondere die Distanzvorschriften – nicht mehr einhalten. Um die Besucherinnen und Besucher der Entsorgungszentren, aber auch die Mitarbeitenden zu schützen appellieren die Entsorgungszentren an die Bevölkerung, die Entsorgungsbetriebe nur bei dringendem Bedarf und in möglichst geringer Personenzahl aufzusuchen. Stattdessen sollen die Unterflurcontainer, die Sammelcontainer für Glas, PET, Metalle, etc. verwendet werden. Im Gegensatz zu anderen Kantonen bleiben die Thurgauer Entsorgungsbetriebe – zumindest vorerst – offen. Dies ist aber nur möglich, wenn die Entsorgungsbetriebe in einem reduzierten Modus arbeiten und der gleichzeitige Zugang zu den Entsorgungseinrichtungen beschränkt wird. Die Entsorgungsbetriebe danken der Bevölkerung für das Verständnis und das Befolgen der Anweisungen.

An Samstagen bleiben die RAZ bis auf Weiteres geschlossen.